{"id":375,"date":"2021-11-19T15:00:12","date_gmt":"2021-11-19T14:00:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christen-online.at\/?p=375"},"modified":"2021-11-19T15:00:12","modified_gmt":"2021-11-19T14:00:12","slug":"3-3-6-woher-kommt-glaube","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christen-online.at\/?p=375","title":{"rendered":"3.3.6 Woher kommt Glaube?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Woher kommt Glaube?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Wenn der Mensch von sich aus Glauben hervorbringen k\u00f6nnte, w\u00e4re er sein eigener Erretter. Dies w\u00fcrde aber das Evangelium der Gnade verneinen. Daher ist: &#8220;Nur durch Gottes Gnade haben wir die M\u00f6glichkeit Glauben zu erhalten.&#8221;, die richtige Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong><br>K\u00f6nnen alle glauben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es taucht jedoch eine zweite Frage auf: &#8220;Wenn Gott jedem Menschen die M\u00f6glichkeit zu glauben gibt, hei\u00dft dies, dass alle Menschen errettet werden?&#8221; Anders gefragt: &#8220;Wenn Gott die M\u00f6glichkeit zu glauben nur Einzelnen gibt, wird er dann den Rest in die H\u00f6lle verdammen ohne ihnen eine Gelegenheit f\u00fcr eine Entscheidung gegeben zu haben?&#8221; Gott gibt jedem die M\u00f6glichkeit zu glauben, doch \u00fcberl\u00e4sst er es jedem selbst, ob er diesen Glauben in seinem Leben akzeptieren und verwenden m\u00f6chte. Kurz gesagt, Gott gibt jedem Menschen die Chance an ihn zu glauben. Doch nicht alle wollen an Gott glauben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong><br>Gibt es Ausnahmen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gott hat durch die Sch\u00f6pfung ein klares Zeugnis seiner Existenz gegeben. Da jeder Mensch in dieser Sch\u00f6pfung lebt und von ihr umgeben ist, hat jeder die Gelegenheit an Gott zu glauben und niemand eine Entschuldigung, wenn er nicht glaubt. (Denn was man von Gott wei\u00df, ist ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart, damit da\u00df Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt, an den Werken, n\u00e4mlich an der Sch\u00f6pfung der Welt; also da\u00df sie keine Entschuldigung haben, R\u00f6mer 1,19-20; Ein Psalm Davids, vorzusingen. Die Himmel erz\u00e4hlen die Ehre Gottes, und die Feste verk\u00fcndigt seiner H\u00e4nde Werk. Ein Tag sagt&#8217;s dem andern, und eine Nacht tut&#8217;s kund der andern. Es ist keine Sprache noch Rede, da man nicht ihre Stimme h\u00f6re. Ihre Schnur geht aus in alle Lande und ihre Rede an der Welt Ende. Er hat der Sonne eine H\u00fctte an ihnen gemacht; und dieselbe geht heraus wie ein Br\u00e4utigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held zu laufen den Weg. Psalm 19,1-5).<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist der Ursprung des christlichen Glaubens. Er gibt daher gem\u00e4\u00df der Schrift, jedem die Gelegenheit zu glauben. &#8220;Gott hat jedem das Ma\u00df des Glaubens zugeteilt.&#8221; (R\u00f6mer 12,3). JESUS ist der Anf\u00e4nger und der Vollender des Glaubens. (Gedenkt an den, der ein solches Widersprechen von den S\u00fcndern wider sich erduldet hat, da\u00df ihr nicht in eurem Mut matt werdet und ablasset. Hebr\u00e4er 12,3). Auch nach der Wiedergeburt gibt der Geist in Notzeiten Glauben, als ein \u00fcbernat\u00fcrliches Geschenk und als ein Bestandteil f\u00fcr das t\u00e4gliche christliche Leben. (Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, G\u00fctigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Galater 5,22). Wegen der s\u00fcndhaften Natur des Menschen kann niemand Gott von sich aus suchen, sondern Gott muss uns zu sich ziehen. (Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel. Johannes 3,27; Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, da\u00df ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am J\u00fcngsten Tage. Johannes 6,44; wie denn geschrieben steht: &#8220;Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer. Da ist nicht, der verst\u00e4ndig sei; da ist nicht, der nach Gott frage. Sie sind alle abgewichen und allesamt unt\u00fcchtig geworden. Da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht einer. R\u00f6mer 3,10-12).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong><br>Universale vorhergehende Gnade<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weil Christus f\u00fcr die ganze Welt starb, kann er allen Menschen Gnade schenken. (Also hat Gott die Welt geliebt, da\u00df er seinen eingeborenen Sohn gab, auf da\u00df alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16). Obwohl der Mensch so verdorben und s\u00fcndhaft ist, dass er Gott von sich aus nicht erw\u00e4hlen kann, schenkt Gott jedem die M\u00f6glichkeit, ihn zu suchen und ihm zu antworten. Die Gnade, die der Errettung vorausgeht steht allen Menschen zur Verf\u00fcgung, daher wird sie von Theologen &#8220;universale vorhergehende Gnade&#8221; genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bibel lehrt, dass die universale Gnade der Errettung vorausgeht. &#8220;Denn es ist erschienen die rettende Gnade Gottes f\u00fcr alle Menschen.&#8221; Titus 2,11. &#8220;Nun aber gebietet Er allen Menschen \u00fcberall Bu\u00dfe zu tun.&#8221; Apostelgeschichte 17,30. Gott gibt allen die M\u00f6glichkeit, seinen W\u00fcnschen gerecht zu werden. (Denn Gott ist&#8217;s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. Phillipper 2,13; Denn das ist die Liebe zu Gott, da\u00df wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 1.Johannes 5,3).<\/p>\n\n\n\n<p>Die G\u00fcte Gottes leitet alle Menschen zur Bu\u00dfe (Oder verachtest du den Reichtum seiner G\u00fcte, Geduld und Langm\u00fctigkeit? Wei\u00dft du nicht, da\u00df dich Gottes G\u00fcte zur Bu\u00dfe leitet? R\u00f6mer 2,4). Er erweitert an jeden seine G\u00fcte oder Gnade, die zur Bu\u00dfe f\u00fchrt. Der Ruf ergeht an alle Menschen (Kommt her zu mir alle, die ihr m\u00fchselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matth\u00e4us 11,28; Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es h\u00f6rt, der spreche: Komm! Und wen d\u00fcrstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. Offenbarung 22,17) aber nur jene, die antworten, werden errettet. &#8220;Denn viele sind berufen, aber nur wenige sind auserw\u00e4hlt.&#8221; (Matth\u00e4us 20,16; 22,14).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong><br>Glaube durch Gottes Wort<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gem\u00e4\u00df R\u00f6mer 10,17 kommt der Glaube durch das Wort Gottes (So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber aus dem Wort Gottes). Es gibt jedoch noch viele weitere Beispiele aus der Schrift, in denen Menschen durch das H\u00f6ren des Wortes mit Glauben erf\u00fcllt wurden, so zum Beispiel die Samariter, Kornelius und sein ganzes Haus und die Korinther (Da sie aber den Predigten des Philippus glaubten vom Reich Gottes und von dem Namen JESU Christi, lie\u00dfen sich taufen M\u00e4nner und Weiber. Apostelgeschichte 8,12; Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der heilige Geist auf alle, die dem Wort zuh\u00f6rten. Apostelgeschichte 10,44; Krispus aber, der Oberste der Schule, glaubte an den Herrn mit seinem ganzen Hause; und viele Korinther, die zuh\u00f6rten, wurden gl\u00e4ubig und lie\u00dfen sich taufen. Apostelgeschichte 18,8).<\/p>\n\n\n\n<p>Anfangs bekommt jeder Mensch von Gott ein Ma\u00df des Glaubens. Dieser Glaube wird durch das H\u00f6ren von Gottes Wort, vereint mit dem Wirken des heiligen Geistes, verst\u00e4rkt. Der Mensch ist daf\u00fcr verantwortlich, dass Gott seinen Glauben entwickeln kann und er diesen, ins Herz gegebenen Glauben, verwendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Woher kommt Glaube? Wenn der Mensch von sich aus Glauben hervorbringen k\u00f6nnte, w\u00e4re er sein eigener Erretter. Dies w\u00fcrde aber das Evangelium der Gnade verneinen. Daher ist: &#8220;Nur durch Gottes Gnade haben wir die M\u00f6glichkeit Glauben zu erhalten.&#8221;, die richtige Antwort. K\u00f6nnen alle glauben? 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