Kategorien
Allgemein

3.1.3 Was bedeutet Errettung?

Was bedeutet Errettung?


Generell bezieht sich das Wort „Errettung“ auf Befreiung, Erhalt von Freiheit. Im theologischen Sinn bezeichnet es die Befreiung von der Kraft und Wirkung der Sünde.


Wie lange ist man errettet?

Der biblische Standpunkt lässt deutlich erkennen, dass die Errettung vergangene, gegenwärtige und zukünftige Aspekte aufweist. Es ist möglich zu sagen: „Ich wurde errettet!“ Dies bedeutet die Vergebung der Sünden, die Freiheit von der Kontrolle der Sünde und die Kraft für Gott zu leben, zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit. Paulus schrieb zum Beispiel: „Nicht durch Werke der Gerechtigkeit, die wir gewirkt haben, sondern gemäß Seiner Gnade hat Er uns errettet.“ Titus 3,5 Weiter kann man sagen: „Ich bin errettet!“ Das heißt, man genießt zur Zeit die Vergebung der Sünden und die Befreiung von der Wirkung der Sünde. Aus diesem Grund schrieb Paulus: „Denn aus Gnade seid ihr errettet.“ Epheser 2,5


Wer bringt Errettung?

Die Auferstehung und das Leben Christi hat sich auf die gegenwärtige Errettung ausgewirkt. Sein Tod hat nicht nur die vergangene Errettung erkauft, sondern sein Leben bringt auch den gegenwärtigen Sieg über die Sünde. Dies geschieht durch seinen, im Gläubigen wohnenden Geist (Denn so wir Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnt sind. Römer 5,10; Kindlein, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist. 1.Johannes 4,4).


Wann hört Errettung auf?

Da die ewige und vollständige Befreiung von allen Flüchen der Sünde noch immer nicht erlangt wurde, besitzt das Wort Errettung bislang noch zukünftige Aspekte. Die Gläubigen leben immer noch in dieser sündvollen und unvollkommenen Welt. Sie besitzen immer noch diese sündvolle Natur. Sie sind immer noch der Versuchung ausgeliefert und haben die Möglichkeit Sünde zu begehen. Die Errettung wird erst dann vollendet sein, wenn die Gläubigen, gleich dem auferstandenen Körper JESU Christi, verherrlichte und unsterbliche Körper besitzen (Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung. Römer 8,23; Unser Wandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilands JESU Christi, des Herrn, welcher unsern nichtigen Leib verklären wird, daß er ähnlich werde seinem verklärten Leibe nach der Wirkung, mit der er kann auch alle Dinge sich untertänig machen. Phillipper 3,20-21). Zu dieser Zeit wird Krankheit, Schmerzen, Versuchung zur Sünde und der Tod kein Thema mehr für sie sein (Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und dasselbe plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit. Wenn aber das Verwesliche wird anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche wird anziehen die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: „Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?“ Aber der Stachel des Todes ist die Sünde; die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn JESUS Christus! 1.Korinther 15,51-57).


Letzte Stufe der Errettung

Diese letzte Stufe in Gottes Errettungsplan nennt man Verherrlichung (Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht, welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht. Römer 8,30). Diese Stufe wird erst dann erreicht sein, wenn JESUS für seine Gemeinde zurückgekommen ist (Denn so wir glauben, daß JESUS gestorben und auferstanden ist, also wird Gott auch, die da entschlafen sind, durch JESUM mit ihm führen. Denn das sagen wir euch als ein Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und übrig bleiben auf die Zukunft des Herrn, werden denen nicht zuvorkommen, die da schlafen. denn er selbst, der Herr, wird mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden auferstehen zuerst. Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken, dem Herrn entgegen in der Luft, und werden also bei dem Herrn sein allezeit. 1.Thessalonicher 4,14-17; Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 1.Johannes 3,2).

Aus diesem Grund behandelt die Bibel die Errettung als ein zukünftiges Ereignis. „Sondern wir glauben durch die Gnade des Herrn JESU Christi gerettet zu werden, ….“ Apostelgeschichte 15,11 „Denn unser Heil ist näher, denn wir gläubig wurden.“ Römer 13,11 „Also ist Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden. Zum zweitenmal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern denen, die auf Ihn warten ohne Sünden zur Errettung.“ Hebräer 9,28.

Kategorien
Allgemein

4.5.2 Was ist Zungensprache?

Was ist Zungensprache?

Die Zungensprache ist „das übernatürliche Geschenk des Sprechens einer anderen Sprache, ohne diese gelernt zu haben.“

Herkunft des Wortes

Das griechische Wort für Zungenrede ist „glossa“, was soviel wie „Zunge“, bedeutet. Gemeint ist damit entweder das körperliche Organ oder die Sprache. Eine moderne theologische Bezeichnung für die Zungenrede ist daher „Glossolalie“. Einige moderne Theologen verwenden für den Ausdruck „Sprechen in anderen Zungen“ auch „in fremden Zungen sprechen“ oder „in fremden Sprachen reden.“
Das Neue Testament enthält vier Schriftstücke, die die Zungenrede klar beschreiben, nämlich

  • Apostelgeschichte Kapitel 2
  • Apostelgeschichte 10,44-47 (Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten. Und die Gläubigen aus den Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, daß auch auf die Heiden die Gabe des heiligen Geistes ausgegossen ward; denn sie hörten, daß sie mit Zungen redeten und Gott hoch priesen. Da antwortete Petrus: Mag auch jemand das Wasser wehren, daß diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben gleichwie auch wir?)
  • Apostelgeschichte 19,6 (und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten.)
  • 1.Korinther Kapitel 12 bis 14.

Auf alle Fälle sprachen jene durch Gottes Geist in Zungen: „wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“ (Apostelgeschichte 2,4).
Die Sprache kann entweder menschlicher oder engelhafter Natur sein Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle. 1.Korinther 13,1

Was ist Zungensprache nicht?

Die Zungensprache ist kein Babygebrabbel noch beinhaltet sie unintelligente ekstatische Worte ohne jeglicher Bedeutung. Wer in Zungen redet, spricht eine wirkliche Sprache. Auch wenn der Sprecher selbst sie nicht versteht, kommt es oftmals vor, dass Zuhörer die Sprache verstehen (Apostelgeschichte Kapitel 2).
Das Sprechen in Zungen ist kein Versehen, sie ist auch nicht unwichtig oder gar ein seltenes Ereignis, sondern ein Geschenk Gottes und ein wichtiger Teil im Plan Gottes für die Gemeinde im Neuen Testament.

Kategorien
Allgemein

4.5.1 Kurzinfo: Zungenrede

Kurzinfo: Zungenrede

  • Die Zungensprache ist das wundersame Sprechen einer fremden Sprache, die dem Redenden unbekannt ist.
  • Sie ist keine fremde Sprache die missionarischen Zwecken dient.
  • Sie ist eine tatsächlich Sprache und nicht bloßes Gebrabbel.
  • Sie kann eine himmlische oder menschliche Sprache sein.
  • Die Zungensprache in Korinth war das Sprechen einer richtigen Sprache.
  • Das Sprechen in Zungen ist das Symbol der Einheit, in der Gemeinde Christi.

Drei Funktionen in der Gemeinde

  • Das Sprechen in fremden Zungen ist das erste Zeichen bei der Geistestaufe. (und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen, nach dem der Geist ihnen gab auszusprechen. Apostelgeschichte 2,4 denn sie hörten, daß sie mit Zungen redeten und Gott hoch priesen. Da antwortete Petrus: Apostelgeschichte 10,46 Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten. Apostelgeschichte 19,6). Es unterscheidet sich von der „Gabe der Zungenrede“, die Gott an geisterfüllte Gläubige nach der Bekehrung gibt.
  • Eine geisterfüllte Person kann die Zungenrede für den eigenen Gebrauch und zur eigenen Erbauung ausüben. (Strebet nach der Liebe! Fleißiget euch der geistlichen Gaben, am meisten aber, daß ihr weissagen möget! Denn der mit Zungen redet, der redet nicht den Menschen, sondern Gott; denn ihm hört niemand zu, im Geist aber redet er die Geheimnisse. Wer aber weissagt, der redet den Menschen zur Besserung und zur Ermahnung und zur Tröstung. Wer mit Zungen redet, der bessert sich selbst; wer aber weissagt, der bessert die Gemeinde. Ich wollte, daß ihr alle mit Zungen reden könntet; aber viel mehr, daß ihr weissagt. Denn der da weissagt, ist größer, als der mit Zungen redet; es sei denn, daß er’s auch auslege, daß die Gemeinde davon gebessert werde. So jemand mit Zungen redet, so seien es ihrer zwei oder aufs meiste drei, und einer um den andern; und einer lege es aus. Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde, rede aber sich selber und Gott. 1.Korinther 14,1-5+27+ 28)
  • Die Gabe der Zungenrede kann für die Erbauung der Gemeinde ausgeübt werden. Dies geschieht, wenn eine öffentliche Botschaft in der Zungensprache erfolgt und anschließend ausgelegt wird. (Einem wird gegeben durch den Geist, zu reden von der Weisheit; dem andern wird gegeben, zu reden von der Erkenntnis nach demselben Geist; einem andern der Glaube in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen in demselben Geist; einem andern, Wunder zu tun; einem andern Weissagung; einem andern, Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Sprachen; einem andern, die Sprachen auszulegen. 1.Korinther 12,8-10 Und Gott hat gesetzt in der Gemeinde aufs erste die Apostel, aufs andre die Propheten, aufs dritte die Lehrer, darnach die Wundertäter, darnach die Gaben, gesund zu machen, Helfer, Regierer, mancherlei Sprachen. Sind sie alle Apostel? Sind sie alle Propheten? Sind sie alle Lehrer? Sind sie alle Wundertäter? Haben sie alle Gaben, gesund zu machen? Reden sie alle mancherlei Sprachen? Können sie alle auslegen? 1.Korinther 12,28-30 Ich wollte, daß ihr alle mit Zungen reden könntet; aber viel mehr, daß ihr weissagt. Denn der da weissagt, ist größer, als der mit Zungen redet; es sei denn, daß er’s auch auslege, daß die Gemeinde davon gebessert werde. Also auch ihr, sintemal ihr euch fleißigt der geistlichen Gaben, trachtet darnach, daß ihr alles reichlich habet, auf daß ihr die Gemeinde bessert. Darum, welcher mit Zungen redet, der bete also, daß er’s auch auslege. So jemand mit Zungen redet, so seien es ihrer zwei oder aufs meiste drei, und einer um den andern; und einer lege es aus. Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde, rede aber sich selber und Gott. 1.Korinther 14,5+12-13+ 27-28)

Schlussbemerkung

Wenn man die Bedeutung der Zungensprache und ihren Zweck versteht, kann man alle Schriftstellen zu diesem Thema verstehen und mit ihnen übereinstimmen. Die Zungensprache ist ein normaler Teil in der Erfahrung eines Gläubigen mit Gott, in seiner persönlichen Widmung für Gott und in der öffentlichen Versammlung. Außerdem kann erwartet werden, dass eine Person, die das erste Mal in ihrem Leben den heiligen Geist empfängt, in Zungen sprechen wird.

Kategorien
Allgemein

4.4.1 Kurzinfo: Geistestaufe

Kurzinfo: Geistestaufe

„Ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden, nicht lange nach diesen Tagen.“ Apostelgeschichte 1,5
„Und sie wurden alle erfüllt mit dem Heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“ Apostelgeschichte 2,4
Die Geistestaufe ist eine normale, grundlegende, neutestamentliche Erfahrung mit Gott. Sie ist die Geburt aus Geist.
Gott verspricht dieses Erlebnis allen die an ihn glauben. Er gebietet allen Menschen den heiligen Geist zu empfangen.
In der heutigen Zeit kann ein Mensch den heiligen Geist durch Buße über die Sünden, Glaube an Gott und durch die Bitte an Gott um dieses Geschenk, empfangen.
Nachdem ein Mensch den heiligen Geist empfangen hat, ist er mit Kraft ausgerüstet der Sünde zu widerstehen und ein heiliges Leben zu führen.
Wenn er sich weiterhin vom Geist leiten und kontrollieren lässt, wird er die Frucht des Geistes hervorbringen und ein Leben wie Christus führen.

Kategorien
Allgemein

4.3.1 Kurzinfo: Bedeutung der Wassertaufe

Kurzinfo: Die Bedeutung der Wassertaufe

Sünden werden weggewaschen


Gott wäscht die Sünden bei der Wassertaufe weg (Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen JESU Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Apostelgeschichte 2,38; Und nun, was verziehst du? Stehe auf und laß dich taufen und abwaschen deine Sünden und rufe an den Namen des Herrn! Apostelgeschichte 22,16). Die Sünden sind im wahrsten Sinne des Wortes vergeben. Gottes Akte über einen Menschen als Sünder wird gänzlich vernichtet. Das Urteil für diese Sünden – der ewige geistliche Tod – wird aufgehoben. Alle Sünden wurden weggewaschen und sind für immer vom Menschen getrennt. Die Vergebung betrifft alle Sünden über die man Buße getan hat, unabhängig davon wann sie begangen wurden. Die Vergebung der Sünden vollzieht sich aber nur dann, wenn eine Person sich taufen lässt, glaubt und Buße getan hat.

Teil der Wiedergeburt


Die Wassertaufe ist ein Teil der Wiedergeburt. Die getaufte Person ist aus Wasser wiedergeboren, dies deutet auf Gottes geistliche Arbeit hin, die er in einem Menschen vollbringt (JESUS antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Johannes 3,5; nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes. Titus 3,5).

Begräbnis


Die Taufe identifiziert den Getauften mit JESU Tod und Begräbnis (Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, auf daß die Gnade desto mächtiger werde? Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde wollen leben, der wir abgestorben sind? Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in JESUS Christus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. Römer 6,1-4; indem ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe; in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten. Kolosser 2,12). Sie weist darauf hin, dass man der Sünde durch die Buße abgestorben ist. Nicht die vergangenen Sünden, sondern auch der alte Mensch, die Kraft der Sünde und der sündvolle Lebensstil sind begraben.

Versetzt in Christus


Die Wassertaufe ist ein Teil der Wiedergeburt, die den Getauften in den Körper Christi versetzt (Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in JESUS Christus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. Römer 6,3-4; Denn wieviel euer auf Christum getauft sind, die haben Christum angezogen. Galater 3,27). Sie ist ein persönliches Identifizieren mit JESUS und ermöglicht in seine Familie einzutreten.

Beschneidung


Die Wassertaufe ist ein Teil der geistlichen Beschneidung (in welchem ihr auch beschnitten seid mit der Beschneidung ohne Hände, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleisch, nämlich mit der Beschneidung Christi, indem ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe; in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten. Und er hat euch auch mit ihm lebendig gemacht, da ihr tot waret in den Sünden und in eurem unbeschnittenen Fleisch; und hat uns geschenkt alle Sünden Kolosser 2,11-13). Bei diesem „chirurgischen Eingriff“ schneidet Gott den alten Menschen und dessen Sünden weg. Daher ist die Taufe ein neuer Bund, sie stellt ein neues Verhältnis zu ihm her.

Kategorien
Allgemein

4.2.2 Was bedeutet Buße?

Was bedeutet Buße?

Duden definiert Buße folgendermaßen: „Reue mit dem Willen zur Besserung“. Das griechische Wort für Buße ist „metanoeo“, was buchstäblich „nachträglich erkennen“ und „darauf folgende Zeichen einer Veränderung von jemandes Sinn oder Zweck“ bedeutet. Im Neuen Testament drückt dieses Wort immer eine Veränderung zum Besseren aus. Viele Theologen sprechen von drei notwendigen Aspekten der Buße:

  • einer intellektuellen Veränderung,

  • einer emotionalen Veränderung und

  • einer Veränderung des Willens.

Diese drei Punkte stimmen mit dem biblischen Gebot überein, Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit ganzem Gemüt und von allen Kräften zu lieben, (und du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.“ Das ist das vornehmste Gebot. Markus 12,30). Buße ist daher eine grundlegende Veränderung des Sinnes, des Herzens und der bisherigen Lebensrichtung.

Was schreibt Paulus darüber?

Dieser Standpunkt wird durch viele Hinweise in der Schrift unterstützt, zum Beispiel wurde Paulus von Gott als Prediger für die Heiden erwählt, „um ihnen die Augen aufzutun, daß sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott.“ (Apostelgeschichte 26,18). Paulus erfüllte diesen Auftrag, in dem er predigte: „sie sollten Buße tun und sich zu Gott bekehren und rechtschaffene Werke der Buße tun.“ (Apostelgeschichte 26,20). „Buße von den toten Werken“ (Hebräer 6,1) ist eine der grundlegendsten Lehren der Gemeinde, die im Zusammenhang mit der biblischen Predigt ein Wegdrehen von der Sünde und ein Hinwenden zu Gott ist.

Was beinhaltet Buße?

Sinngemäß ist die Buße also eine radikale Veränderung des Sinnes, der Einstellungen, Überzeugungen und der Richtung. Sie ist ein Akt des freien Willens, eine Antwort auf den Ruf Gottes. Aus diesem Grund verlangt Buße ein aktives Abwenden und nicht nur ein reuevolles Gefühl oder eine bloße Entschuldigung. Sie ist mehr als nur ein moralischer Entschluss, vielmehr ist sie eine geistliche Entscheidung und eine geistliche Veränderung. Als erster Glaubensakt enthält die Buße mehrere wichtige Bestandteile:

  • das Erkennen der Sünde,

  • das Bekennen der Sünde,

  • das Bereuen der Sünde und

  • die Entscheidung nicht mehr zu sündigen.

Andere Bedeutungen der Buße

Das Wort Buße kann auch Bedeutungen haben, die nicht mit der Errettung im Zusammenhang stehen, zum Beispiel:

  • reute es Gott, dass Er Menschen machte. (da reute es ihn, daß er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen, 1.Moses 6,6). In diesem Fall bedeutet das Wort Trauer, Kummer, Bedauern.

  • Weil die Niniviten von ihren bösen Wegen abließen und sich zu Gott bekehrten, bereute Gott das angekündigte Gericht (Da aber Gott sah ihre Werke, daß sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn des Übels, das er geredet hatte ihnen zu tun, und tat’s nicht. Jona 3,10), und änderte Seinen Plan für diese Stadt.

  • Gott versprach, Seine Entscheidung Christi als Priester in der Ordnung von Melchisedek zu erschaffen, niemals zu bereuen (Der Herr hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: „Du ist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.“ Psalm 110,4). Er versprach Seinen Sinn nicht zu ändern.

  • Vergeblich suchte Esau nach einen Raum für Buße (daß nicht jemand sei ein Hurer oder ein Gottloser wie Esau, der um einer Speise willen seine Erstgeburt verkaufte. Wisset aber, daß er hernach, da er den Segen ererben wollte, verworfen ward; denn er fand keinen Raum zur Buße, wiewohl er sie mit Tränen suchte. Hebräer 12,16-17). Er versuchte erfolglos den Sinn seines Vaters wegen des Erstgeburtsrechts und des Segens, den er Jakob gab, zu ändern (Als Esau diese Rede seines Vaters hörte, schrie er laut und ward über die Maßen sehr betrübt und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch, mein Vater! Er aber sprach: Dein Bruder ist gekommen mit List und hat deinen Segen hinweg. Da sprach er: Er heißt wohl Jakob; denn er hat mich nun zweimal überlistet. Meine Erstgeburt hat er dahin; und siehe, nun nimmt er auch meinen Segen. Und sprach: Hast du mir denn keinen Segen vorbehalten? Isaak antwortete und sprach zu ihm: Ich habe ihn zu Herrn über dich gesetzt, und alle seine Brüder habe ich ihm zu Knechten gemacht, mit Korn und Wein habe ich ihn versehen; was soll ich doch dir nun tun, mein Sohn? Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur einen Segen, mein Vater? Segne mich auch, mein Vater! und hob auf seine Stimme und weinte. 1.Moses 27,34-38).

Obwohl keine dieser vier Referenzen auf die Errettung hinweisen, zeigen sie, dass das Wort Buße auch in anderen Möglichkeiten Anwendung finden kann.

Kategorien
Allgemein

4.2.1 Kurzinfo: Was ist Buße?

Kurzinfo: Was ist Buße?

Die Buße ist ein Abwenden von der Sünde und ein Hinwenden zu Gott. Sie ist die erste Reaktion des Glaubens auf den Ruf Gottes. Buße beinhaltet das Erkennen der Sünde, das Bekennen der Sünde, die Reue (Zerknirschung) über die Sünde und die Entscheidung Sünde nicht mehr zu begehen. Sie ist der Tod zur Sünde und sie eröffnet die Möglichkeit einer dauerhaften Beziehung zu Gott.

Buße allein ist nicht das vollständige Werk der Errettung. In der Wassertaufe wird die Abkehr von der Sünde, durch das Begraben des alten Menschen, dauerhaft gemacht. Bei der Geistestaufe wird man eine neues Wesen, mit der Kraft die Sünde täglich zu überwinden. Dadurch wird die Bekehrung zu Gott dauerhaft gemacht. Ohne Buße ist die Wassertaufe ungültig. Ohne vorheriger Buße kann kein Mensch die Geistestaufe empfangen.

Der Wunsch, dass der Geist Gottes im eigenen Leben gegenwärtig ist, setzt die Führung eines bußfertiges Lebens voraus. Wenn man möchte das andere gerettet werden, muss aufrichtige Buße gepredigt und gelehrt werden.

Kategorien
Allgemein

4.1.4 Gottes Auferstehungskraft

Wie kann ich die Auferstehungskraft erfahren?

Paulus gibt über die Identifikation mit Christi Auferstehung Aufschluss: „Wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist – so können auch wir in einem neuen Leben wandeln. So wir aber samt Ihm gepflanzt werden zum gleichen Tode, so werden wir auch Seiner Auferstehung gleich sein.“ (Römer 6,4-5). Einige meinen es sei damit die Auferstehung der toten Körper gemeint, trotzdem liegt die Betonung auf einem neuen Leben in dieser jetzigen Welt. Was Paulus schrieb sollte man sich zu Herzen nehmen: „Ebenso ihr, haltet euch dafür, dass ihr der Sünde gestorben seid, und lebt für Gott in Christus JESUS unserem Herrn.“ (Römer 6,11).

Neues Leben

Wenn ein Mensch den heiligen Geist – den Geist Gottes – empfängt, wird JESUS in ihm leben. Der heilige Geist bringt jene Kraft in das eigene Leben, die JESUS von den Toten auferstehen ließ (So nun der Geist des, der JESUM von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird auch derselbe, der Christum von den Toten auferweckt hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, dass sein Geist in euch wohnt. Römer 8,11).

Wer nach dem Gesetz des Geistes lebt, der hat Leben in Christus (Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo JESU, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8,2). Das „Neue Leben“ in Römer 6,4 ist gleichzusetzen mit dem „Neuen Wesen des Geistes“ in Römer 7,6. Damit ist keine bloße Erneuerung des menschlichen Körpers gemeint, sondern das Innewohnen des Geistes Gottes im Gläubigen. Der Geist verursacht eine Wiedergeburt (JESUS antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Johannes 3,5) und bringt neues Leben hervor (welcher auch uns tüchtig gemacht hat, das Amt zu führen des Neuen Testaments, nicht des Buchstaben, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 2.Korinther 3,6).

Kategorien
Allgemein

4.1.4 Gottes Auferstehungskraft

Wie kann ich die Auferstehungskraft erfahren?

Paulus gibt über die Identifikation mit Christi Auferstehung Aufschluss: „Wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist – so können auch wir in einem neuen Leben wandeln. So wir aber samt Ihm gepflanzt werden zum gleichen Tode, so werden wir auch Seiner Auferstehung gleich sein.“ (Römer 6,4-5). Einige meinen es sei damit die Auferstehung der toten Körper gemeint, trotzdem liegt die Betonung auf einem neuen Leben in dieser jetzigen Welt. Was Paulus schrieb sollte man sich zu Herzen nehmen: „Ebenso ihr, haltet euch dafür, dass ihr der Sünde gestorben seid, und lebt für Gott in Christus JESUS unserem Herrn.“ (Römer 6,11).

Neues Leben

Wenn ein Mensch den heiligen Geist – den Geist Gottes – empfängt, wird JESUS in ihm leben. Der heilige Geist bringt jene Kraft in das eigene Leben, die JESUS von den Toten auferstehen ließ (So nun der Geist des, der JESUM von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird auch derselbe, der Christum von den Toten auferweckt hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, dass sein Geist in euch wohnt. Römer 8,11).

Wer nach dem Gesetz des Geistes lebt, der hat Leben in Christus (Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo JESU, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8,2). Das „Neue Leben“ in Römer 6,4 ist gleichzusetzen mit dem „Neuen Wesen des Geistes“ in Römer 7,6. Damit ist keine bloße Erneuerung des menschlichen Körpers gemeint, sondern das Innewohnen des Geistes Gottes im Gläubigen. Der Geist verursacht eine Wiedergeburt (JESUS antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Johannes 3,5) und bringt neues Leben hervor (welcher auch uns tüchtig gemacht hat, das Amt zu führen des Neuen Testaments, nicht des Buchstaben, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 2.Korinther 3,6).

Kategorien
Allgemein

4.1.3 Begraben mit Jesus

Wie kann ich mit JESUS begraben werden?

Nach der Buße, dem Sterben des alten Menschen, muss sich der Gläubige mit Christi Begräbnis identifizieren. Dazu schrieb Paulus: „Oder wisset ihr nicht, dass alle, die wir auf JESUS Christus getauft sind, die sind auf Seinen Tod getauft? Wir sind also mit Ihm begraben durch die Taufe in den Tod.“ (Römer 6,3-4). Im Brief an die Kolosser wiederholt Paulus diese Wahrheit, dass Christen „mit Ihm (Christus) in der Wassertaufe begraben sind.“

In der Wassertaufe identifiziert man sich mit Christus, als dessen toter Körper im Grabe lag. Die Auseinandersetzung mit der Wassertaufe (siehe 4.3 Was ist Wassertaufe?), wird mehr Klarheit in dieses Thema bringen. Dabei wird herausgefunden werden, dass die Wassertaufe nur nach der Buße wirkungsvoll ist, dass das Untertauchen die biblische Weise und der Name JESUS die biblische Formel für die Taufe ist. Da die Wassertaufe nach der Buße kommt, wird deutlich, dass sich die getaufte Person mit dem toten Christus identifiziert. Die Wassertaufe ist ein Begräbnis mit ihm, weil sie durch völliges Untertauchen und in seinen Namen geschieht. Wenn ein Mensch die Wassertaufe erhält, ist dies ein Zeichen dafür, dass er der Sünde abgestorben ist und sie begräbt. Nach dem Auftauchen aus der Taufe sind sein alter Lebensstil und seine Sünden für immer begraben und vergessen.