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1.1.4 Ein Gott im Alten Testament?

Ein Gott im Alten Testament?

Viele Schriftstellen aus dem Alten Testament bestätigen mit Nachdruck den Monotheismus. Die Zehn Gebote beginnen mit: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ (2.Mose 20,3; 5.Mose 5,7). Gott betont diese Schriftstelle, indem Er verlautbart, daß Er ein eifersüchtiger Gott ist (Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; 2.Mose 20,5).

Im fünften Buch Mose sagt Gott, daß kein anderer Gott neben Ihm ist. „Denn es ist keiner wie der Herr, und ist kein Gott neben Ihm.“ (2.Samuel 7,22; 1.Chronik 17,20). Er allein ist Gott (daß du so groß bist und Wunder tust und allein Gott bist. Psalm 86,10).

Was sagt Gott über sich selbst im Buch Jesaja?

Hier einige von Gott getätigte Aussagen aus dem Buch Jesaja: „Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. Ich, Ich bin der Herr, und ist außer mir kein Heiland.“ (Jesaja 43,10-11). „Ich bin der Erste, und Ich bin der Letzte, und ist außer mir kein Gott.“ (Jesaja 44,6). „Ist auch ein Gott außer Mir? Es ist kein Gott, Ich kenne keinen.“ (Jesaja 44,8). „Ich bin der Herr, der alles tut, der den Himmel ausbreitet allein und die Erde weit macht ohne Gehilfen.“ (Jesaja 44,24). „Ich bin der Herr, und keiner sonst.“ (Jesaja 45,6). „Und ist auch kein Gott außer Mir, ein gerechter Gott und Heiland, und ist keiner außer Mir. Wendet euch zu mir, aller Welt Enden, denn Ich bin Gott und keiner mehr.“ (Jesaja 45,21-22). „Gedenket des Vorigen von alters her, denn Ich bin Gott und keiner mehr, ein Gott desgleichen nirgends ist.“ (Jesaja 49,6). „Ich will meine Ehre keinem anderen lassen.“ (Jesaja 48,11, siehe auch Kapitel 42,8). „Herr Zebaoth, du Gott Israels, der Du über den Cherubim sitzest, Du bist allein Gott über alle Königreiche auf Erden, Du hast Himmel und Erde gemacht.“ (Jesaja 37,16).

Nur der eine Gott ist der Schöpfer und der Vater der gesamten Menschheit (Maleachi 2,10: Haben nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geschaffen? Warum verachten wir denn einer den andern und entheiligen den Bund, mit unsern Vätern gemacht?). Im Tausendjährigen Reich wird es nur einen Herrn mit einem Namen geben (Sacharia 14,9: Und der Herr wird König sein über alle Lande. Zu der Zeit wird der Herr nur einer sein und sein Name nur einer.).

Im Alten Testament ist von Gott in der Einzahl die Rede. Oftmals wird Gott in der Bibel als der Heilige (Einzahl) (Psalm 71,22: So danke ich auch dir mit Psalterspiel für deine Treue, mein Gott; ich lobsinge dir auf der Harfe, du Heiliger in Israel.; 78,41: So danke ich auch dir mit Psalterspiel für deine Treue, mein Gott; ich lobsinge dir auf der Harfe, du Heiliger in Israel. Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.; Jesaja 1,4: O weh des sündigen Volks, des Volks von großer Missetat, des boshaften Samens, der verderbten Kinder, die den Herrn verlassen, den Heiligen in Israel lästern, zurückweichen!; Jesaja 5,19 und sprechen: Laß eilend und bald kommen sein Werk, daß wir’s sehen; laß herfahren und kommen den Anschlag des Heiligen in Israel, daß wir’s innewerden.; Jesaja 5,24 Darum, wie des Feuers Flamme Stroh verzehrt und die Lohe Stoppeln hinnimmt, also wird ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte auffliegen wie Staub. Denn sie verachten das Gesetz des Herrn Zebaoth und lästern die Rede des Heiligen in Israel.), niemals jedoch als „die heiligen Zwei“, „die heiligen Drei“ oder „die heiligen Viele“ bezeichnet.

Ein allgemein weitverbreitetes Argument der Dreifaltigkeitsanhänger gegen die Lehre der Einheit Gottes im Alten Testament ist, dass Gott seine Einzahl betonte, um sie den heidnischen Göttern gegenüberzustellen, in Wirklichkeit existierte Er aber in der Vielzahl.

Wenn diese Behauptung wahr ist, warum hat sie Gott dann nicht klar ausgedrückt? Warum haben die Juden eine Theologie von „Personen“ nicht verstanden? Warum bestehen sie immer noch auf einem absoluten Monotheismus?

Diese Fragen sollen von Gottes Standpunkt aus beantwortet werden. Voraussetzung ist, dass Gott um jeden Preis einen Glauben an eine Mehrzahl in der Gottheit ausschließen möchte.

Welche Wörter könnte Er verwenden, um Sein Volk mit Seiner Botschaft zu erreichen? Sinnt man darüber nach, so erkennt man, dass Gott die ausdrucksstärksten Wörter, die zur Verfügung stehen, verwendet hat, um Seine absolute Einheit (Zahlwort) zu beschreiben.

In den vorangegangenen Schriftstellen Jesajas, ist der Gebrauch von Wörtern und Phrasen, wie: „keiner“, „keiner mehr“, „keiner außer mir“, „keiner neben mir“, „allein“, „durch mich selbst“, und „einer“, zu erkennen. Gott konnte nicht besser verdeutlichen, dass keine Vielzahl in der Gottheit existiert. Im Alten Testament wird die Einzahl Gottes deutlich hervorgehoben.

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